Eine 16tägige Studienreise durch verschiedene Staaten des Südwestens der USA
Amerika bezeichnet sich als Einwanderungsland. Durch die Jahrhunderte war es für viele Flüchtlinge ein Hort der Freiheit, vielleicht auch ein Paradies. Ob Deutsche, Juden, Italiener und in letzter Zeit Mexikaner, sie alle wollten sich an der Suche nach dem Glück, das die amerikanische Unabhängigkeitserklärung jedem Amerikaner zubilligt, beteiligen. Dass dieser "melting pot" auch erhebliche Probleme nach sich zieht, sieht man an verschiedenen ethnischen Gruppen, die noch immer von einer Akzeptierung entfernt sind: z.B. Afro- Amerikaner und Indianer, die Ureinwohner Nordamerikas. Aber es sind ja nicht nur verschiedene Völker und Ethnien unter einem Dach, sondern auch verschiedene Religionsgemeinschaften. Wie weit kann jeder in der amerikanischen Gesellschaft nach seiner Fasson glücklich werden? Dabei wollen wir nicht nur die Situation einiger Völkergruppen kennen lernen, sondern auch die Sozial- und Umweltprobleme, die gerade durch die Einwanderung und Verstädterung geschaffen worden sind, und danach fragen, wie die amerikanische Gesellschaft damit umgeht (Ghettobildung, Reservate usw.).